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Hochzeitsreise – Tag 2 Erster Tag in Boston

Guten Morgen an alle,

ich befinde mich im Jetlag. Wie auch gestern schon bin ich seit 5 Uhr munter und Leon schläft noch im Zimmer nebenan. Ich hab also genug Zeit euch von unserem gestrigen Tag zu berichten.

Die erste Herauforderung war schon das Duschen. Die Duschamatur (Fotos folgend) besteht aus einem Knauf zur Einstellung der Wassertemperatur und einem Regeler für die Einstellung der Wassermenge und Ausgabequelle (Brause oder Strahl) … es war nicht ganz so einfach das Herauszufinden, aber mit vereinten Kräften und nach 2 unterschiedlichen Duscherlebnissen, hatten wir die Funktionsweise dann verstanden. Also ging’s frisch gewaschen zum Continental Breakfast.

Das Frühstück – OMG – ich glaube wir haben unseren gesamten Fettbedarf bereits nach dem Frühstück gestillt gehabt. Es Toast und Crumbits, Bacon, Rührerei, Waffeln, Kuchen und süße Marmelade. Gegessen wurde mit Wegwerfgeschirr. Es war irgendwie total merkwürdig und schmeckte auch alle irgendwie anders. Naja mal sehen, ob wir uns daran im Laufe der Tage noch daran gewöhnen.

Dann ging es los auf Stadterkundung. Erste Schwierigkeit war die U-Bahn. Wir hatten uns vorher gut informiert und konnten so zielsicher am Automaten die Wochenkarte kaufen. Als wir in der Station standen, war es jedoch der falsche Bahnsteig … Also wieder raus und auf der anderen Seite rein. Dort jedoch … eine kaputte Schranke und 6 Touristen, die keine Ahnung hatten. Gott sei dank sind die Bostoner Kids sehr hilfsbereit. Ein 10jähriger Junge zeigte uns, wie man die Schranke überlistet und schon ging es los in Richtung Innenstadt.

Die Stadt ist der Hammer … ein totaler Zwiespalt zwischen alten „kleinen“ (ca. 5 Stockwerke) Gebäuden aus Back- oder Sandstein und riesigen Wolkenkratzern aus Metall und Glas. Als erste Touristenattraktion hatten wir uns den Freedom Trail ausgesucht … Das ist ein Wanderweg (durch rote Linien oder andersfarbiges Pflaster auf der Straße gekennzeichnet) der wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt verbindet. Allerdings sind darunter sehr viele Kirchen und Friedhöfe, sodass wir nach der Häfte Schluss gemacht haben und uns ins sonstige Getümmel der Stadt geworfen. Ganz besonders fazinierend war der Quincy Market. 3 Markthallen mit unheimlich vielen Geschäften und haufenweise Kneipen und Gaststätten ringsherum. Zum Mittag gab es Burger von b.good was echt lecker war. Leon hatte leider mit seinen Süßkartoffel-Pommes die falsche Wahl getroffen, aber so spielt nunmal das Leben :P Zusätzlich haben wir uns einen Besuch im HardRock-Cafe (auch dank Mitbringselwunsch) nicht entgehen lassen.

Das Highlight des Tages war wahrscheinlich der Besuch des New England Aquariums. Es erinnert so etwas an Sealife, ist aber irgendwie 100mal größer wahrscheinlich. Neben vielen kleinen Unterwasserwelten, wie man sie auch in Deutschland in einem Zoo findet, gibt es einen riesigen Tank in der Mitte des Aquariums. Hier leben wahrscheinlich schon 50 Jahre lange Fische. Dementsprechend groß waren die Exemplare. Der Hammer schlecht hin, war die riesige Schildkröte (von mir liebevoll als Groß A’Tuin genannt ). Das tolle war, das man die Tiere so lange beobachten konnte, wie man wollte.

Es gibt wahrscheinlich noch hunderttausend Kleinigkeiten, die uns total fasziniert haben, weil doch irgendwie alles anders ist als zu Hause. Die Leute sind einfach mal der Hammer. Man fühlt sich irgendwie total willkommen und jeder, der fragt wo man denn herkommt, war auch mindestens schon einmal in Deutschland oder hat dort irgendwelche Verwandtschaft.

So, ich werd jetzt mal Leon wecken und dann geht der nächste Tag so langsam los.

Viele Grüße :)

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