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Hochzeitsreise Tag 17 Houston wir haben (k)ein Problem

25. September 2012 Keine Kommentare

Hallöchen,

Nachdem wir uns gestern die Seele aus dem Leib geshoppt haben (aber bei 30 Dollar für Levis Jeans und North Face Pullis … Wer kann es uns verdenken?!), ging es heute sowas von früh zum Kennedy Space Center. Es war einfach genial :)
Sehr viele, sehr große Raketen und ganz tolle Bilder vom Hubble Teleskop. 2 Dinge haben etwas genervt:
1.die Amis und ihre Klimaanlagen … Ich hab das Gefühl, die wollen wirklich den Winter simulieren, den sie nicht haben.
2. Unser Shuttle-Bus … Der Fahrer hat die ganze Zeit gelabbert, obwohl es früher morgen war. Die Mitreisenden Amis waren teilweise so dick, dass sie eine Sitzreihe für sich allein brauchten und auf dem Rückweg hat es einer geschafft mir 3 mal seinen Sitz gegen die Knie zu schlagen, bis er endlich gemerkt hat, dass der Sitz wohl kaputt zu sein scheint… Aber he, …

… wieder im Hotel angekommen, sind wir dann noch ne Runde schwimmen gewesen und haben es uns im Whirlpool gut gehen lassen :)

Jetzt geht’s ans Koffer packen, weil es morgen zum letzten Stopp nach Miami :)

Viele Grüße nach Hause :)

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Hochzeitsreise Tag 14 Tierisch gut

22. September 2012 1 Kommentar

Hallöchen,

unseren letzten Tag in Washington verbrachten wir im Zoo. Super und durchaus mit Leipzig vergleichbar. 2 Unterschiede gibt es allerdings … die Gebäude sind älter und es kostet keinen Eintritt. Der Zoo ist eher wie ein Park angelegt und sehr stark besucht. Die Panda haben gerade Nachwuchs bekommen und so konnten wir leider nur einen kurzen Blick erhaschen. Dafür haben sich die Biber und Tiger von ihrer besten Seite gezeigt :)

Leider gab es heute noch einen Verlust … Sonnenbrille und Nagelfeile in einer Tasche = Nicht gesund für die Sonnnebrille :( Jetzt hab ich eine amerikanische ;)

Ansonsten geht’s jetzt ans Kofferpacken und morgen geht dann unser Flieger nach Orlando. Bilder aus Washington gibt’s dann morgen.

Liebe Grüße von uns :)

 

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Hochzeitsreise Tag 13 Spione überall

21. September 2012 Keine Kommentare

Huhu,

hier noch ein kurzer Bericht vor dem Schlafengehen (für euch zum Frühstück :P)

Nach dem wir heute so spät munter geworden sind, dass wir es zum Frühstück nicht mehr geschafft hätten (bis 9:15 Uhr Frühstück holen zu müssen, ist im Urlaub auch wirklich fies!), haben wir uns entschieden, den Tag entspannt anzufangen und richtig auszuschlafen.

Gut ausgeruht ging es also zum Mittag los. Es gab Burger bei Jonny Rockets … delicious :)

Danach ging’s ins Spy Museum. Was man wirklich nur empfehlen kann. Man nimmt hier zusätzlich zum normalen Museumskram eine neue Identität an und kann in kleinen Spielchen seine Spionagefähigkeiten testen. Wir sind sehr gut als Spione geeignet, haben wir herausgefunden. (Nur gut, dass wir das dem grimmigen Mann bei der Einwanderung noch nicht sagen mussten :P)

Danach ging es auf dem Militärfriedhof nach Arlington. Unglaublich viele Gräber und wirklich sehr friedlich und sehenswert. Bei dem schönen Sonnenschein auch wirklich kein Wunder.

Den Abend haben wir dann wieder mal bei Ruby Tuesday ausklingen lassen und Leon durfte beweisen, dass sein Orientierungssinn manchmal doch besser ist als meiner. (Auch wenn er dafür immer eine elektronische Karte zur Verifizierung braucht :P)

Morgen ist dann unser letzter Tag hier in Washington und wir hoffen wieder auf Sonnenschein, denn wir wollen in den Zoo gehen! :)Vielleicht hab ich dann auch mal die Chance meine vielen Sommersachen zu nutzen, die bis jetzt im Koffer nur so rumliegen. Die Amis haben nämlich irgendwie das Bedürfnis alle Räume auf gefühlte 10 Grad runterzukühlen, sodass ich mich bei unseren Museumstouren nie entscheiden kann, ob jetzt Sommer oder Winter ist. :P (Und ich hab mir natürlich auch promt den üblichen Schnupfen wieder eingefangen :( ) Also drückt die Daumen ;)

Einen schönen Tag euch allen

Liebe Grüße

 

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Hochzeitsreise Tag 11 In der Hauptstadt

19. September 2012 1 Kommentar

So,

jetzt ist es passiert. Auch wenn wir nach den letzten Erfahrungen hier nicht gedacht hätten, dass es uns passieren würde … Es regnet! :(

Der erste Tag in der Hauptstadt ist also im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen. Nichts desto trotz ging es auf Erkundungstour. Leider viel zu früh, weil wir nur bis halb 10 Frühstück bekommen konnten. Es war aber ganz lecker und es gab Obst :) Insgesamt kann ich mich mit dem amerikanischen Essen nicht so richtig anfreunden. Ich freu mich schon auf ein leckeres Butterbrot :P Unser Hotel hier liegt auf dem Campus einer Universität für Taubstumme, weshalb ich jetzt gerade daran interessiert bin, wenigstens 2 -3 Sätze in Gebärdensprache zu lernen, damit ich mich beim Frühstück wenigstens bedanken kann.

Erster Schritt war die Anschaffung von U-Bahn-Tickets. Nicht so einfach, weil man die hier nicht an jeder Haltstelle bekommt, zumindest wenn man etwas sparen will. Nach Hilfe vom Servicepersonal haben wir dann letztendlich im Supermarkt unsere Tickets bekommen und sind dann während einer Regenpause doch gelaufen :)

Nach einem Fotostopp am Capitol ging es weiter in den Botanischen Garten und danach ins Air und Space Museum. Beides im Gegensatz zu allen vorherigen Museen kostenfrei. :)Wir haben heute also wieder sehr viel für die Bildung getan und uns auch noch gut bewegt.

Ansonsten geht es uns hier sehr gut. Das Hotel ist absolut fantastisch und wir fühlen uns sehr sehr gut.

Viele Grüße

 

 

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Hochzeitsreise Tag 9 Last Day in Big Apple

16. September 2012 Keine Kommentare

Guten Abend an alle,

Wie ihr unschwer an der Nummerierung erkennen könnt, wir sind nachlässig geworden. :(

Heute gibt’s aber Neuigkeiten von 2 Tagen!

Wir haben gestern erfahren, dass U-Bahn fahren doch etwas mit Wissen und Aufpassen zu tun hat. Wir sind nämlich in eine Expressbahn gekommen und die hält leider nicht überall :( so kann man auch die Zeit verbringen. Naja irgendwann sind wir dann beim MET angekommen und konnten gleich noch die Steubenparade bewundern. Für alle, die damit genau wie wir nix anfangen können : die Steubenparade ehrt die ACHTUNG deutsche Kultur! Es gibt also kleinen Wagen mit „deutscher Musik“ (Marschkapelle und bayrischer Volksmusik aller Holzmichel), es werden Trachten gezeigt und überall hängen deutsche Fahnen. Höhepunkt für uns war das in den deutschen Farben angestrahlte Empire State Building! Naja deutsche Kultur auf amerikanisch halt ;)

Das MET (Metropolitain Museum of Art) hat eine beeindruckende Kunstsammlung und auch für so unterschiedliche Geschmäcker wie Leons und meinen was dabei. Leider war das Museum sehr verschlungen und unübersichtlich gestaltet, aber das konnten wir irgendwie verkraften.

Nach so viel Bildung ging es dann in den Central Park etwas Natur tanken. Wusstet ihr, dass es dort Schildkröten gibt??? Sehr niedlich!

Heute dann wollten wir uns ein zweites Kunstmuseum ansehen. Leons Wahl fiel nicht nur auf Grund der Architektur auf das Guggenheim. Leider war die Hälfte des Museums wegen Umbaus geschlossen, die Kunstausbeute war dementsprechend niedrig. Aber weil ich ja eine nette Ehefrau bin, wurde die Beschränkung 2 von 3 Kunstmuseen kurzerhand in 3 Kunstmuseen umgewandelt ;)

Auf ging’s also in die MOMA. Das bisher eigentlich am besten auf Besucher eingestellte Kunstmuseum. Es gab einen Audioguide für alle mobile devices und kostenfreies Internet, genauso wie Museumspläne in 10 verschiedenen Sprachen.

Zum Abschluss unserer New York Tour (morgen geht’s weiter nah Washington ;)) gibt’s jetzt nochmal Starbucks und Internet. Wir sichern unsere Bilder in die Cloud (immerhin 600 sind’s hier geworden) und lassen den Abend ausklingen.

Wir wünschen euch einen schönen Tag ;)

Liebe Grüße

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Hochzeitsreise Tag 5 – New York, New York

13. September 2012 Keine Kommentare

Da sind wir wieder. Diesmal aus einem Starbucks an der 7th Avenue …. mitten aus New York. Aber erstmal von vorn.

Nach einem sehr unterhaltsamen Frühstück in Boston ( wir haben ein nettes Schweizer Ehepaar neben uns am Tisch gehabt und sehr angeregt plaudern können), ging es ans Koffer schnappen und auschecken. Der Fußweg zum Bahnhof war uns bekannt und mit unseren feschen Rollkoffern ging der Weg und die U-Bahn-Fahrt auch problemlos.

30 Minuten vor Zugabfahrt waren wir als in Boston Back Bay und warten gespannt auf den unbekannten Weg der vor uns lag. Zu unserer Überraschung war die „Holzklasse“ der AMTRAK Super bequem (ähnlicher Komfort wie in unseren Kinosälen!). Neben der guten Sicht gab es Strom und ein kostenloses WLAN, was wollten wir also mehr?!

Nach 4 Stunden Fahrt die Küste entlang war dann New York in Sicht. Die Penn Station (unser Ankunftsort) gab uns gleich einen guten Einblick in die hektische Betriebsamkeit New Yorks… Gut dass unser Hotel gleich gegenüber liegt und wir der Hektik wieder entfliehen konnten. Unser Zimmer (ca. 3mal so teuer wie in Boston) ist auch um diesen Faktor kleiner. Wir werden sehen, wie wir in einem 1,40 Bett schlafen werden. Allzu hoch ist der Komfort nicht, aber es ist sauber, trocken und frei von Ungeziefer. Leider gibt’s auch kein WLAN, deshalb aus dem Starbucks ;)

Natürlich haben wir den restlichen Tag nicht nur rumgesessen… Wir waren auf dem Empire State Building :)
Super Aussicht und ein schöner Beginn für unseren Stadtbummel. Jetzt trinken wir noch unsere Milchshakes und dann geht hier der Tag auch zu Ende.

Morgen werden wir mal schauen, ob wir in nem Shop nen Sticker mit nem Apfel für mein Schwesterchen finden und uns wieder bilden. Bilder gibt’s dann am 17. aus den Zug ;)

Liebe Grüße von uns nach Hause.
Schlaft schön!

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Hochzeitsreise – Tag 2 Erster Tag in Boston

10. September 2012 Keine Kommentare

Guten Morgen an alle,

ich befinde mich im Jetlag. Wie auch gestern schon bin ich seit 5 Uhr munter und Leon schläft noch im Zimmer nebenan. Ich hab also genug Zeit euch von unserem gestrigen Tag zu berichten.

Die erste Herauforderung war schon das Duschen. Die Duschamatur (Fotos folgend) besteht aus einem Knauf zur Einstellung der Wassertemperatur und einem Regeler für die Einstellung der Wassermenge und Ausgabequelle (Brause oder Strahl) … es war nicht ganz so einfach das Herauszufinden, aber mit vereinten Kräften und nach 2 unterschiedlichen Duscherlebnissen, hatten wir die Funktionsweise dann verstanden. Also ging’s frisch gewaschen zum Continental Breakfast.

Das Frühstück – OMG – ich glaube wir haben unseren gesamten Fettbedarf bereits nach dem Frühstück gestillt gehabt. Es Toast und Crumbits, Bacon, Rührerei, Waffeln, Kuchen und süße Marmelade. Gegessen wurde mit Wegwerfgeschirr. Es war irgendwie total merkwürdig und schmeckte auch alle irgendwie anders. Naja mal sehen, ob wir uns daran im Laufe der Tage noch daran gewöhnen.

Dann ging es los auf Stadterkundung. Erste Schwierigkeit war die U-Bahn. Wir hatten uns vorher gut informiert und konnten so zielsicher am Automaten die Wochenkarte kaufen. Als wir in der Station standen, war es jedoch der falsche Bahnsteig … Also wieder raus und auf der anderen Seite rein. Dort jedoch … eine kaputte Schranke und 6 Touristen, die keine Ahnung hatten. Gott sei dank sind die Bostoner Kids sehr hilfsbereit. Ein 10jähriger Junge zeigte uns, wie man die Schranke überlistet und schon ging es los in Richtung Innenstadt.

Die Stadt ist der Hammer … ein totaler Zwiespalt zwischen alten „kleinen“ (ca. 5 Stockwerke) Gebäuden aus Back- oder Sandstein und riesigen Wolkenkratzern aus Metall und Glas. Als erste Touristenattraktion hatten wir uns den Freedom Trail ausgesucht … Das ist ein Wanderweg (durch rote Linien oder andersfarbiges Pflaster auf der Straße gekennzeichnet) der wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt verbindet. Allerdings sind darunter sehr viele Kirchen und Friedhöfe, sodass wir nach der Häfte Schluss gemacht haben und uns ins sonstige Getümmel der Stadt geworfen. Ganz besonders fazinierend war der Quincy Market. 3 Markthallen mit unheimlich vielen Geschäften und haufenweise Kneipen und Gaststätten ringsherum. Zum Mittag gab es Burger von b.good was echt lecker war. Leon hatte leider mit seinen Süßkartoffel-Pommes die falsche Wahl getroffen, aber so spielt nunmal das Leben :P Zusätzlich haben wir uns einen Besuch im HardRock-Cafe (auch dank Mitbringselwunsch) nicht entgehen lassen.

Das Highlight des Tages war wahrscheinlich der Besuch des New England Aquariums. Es erinnert so etwas an Sealife, ist aber irgendwie 100mal größer wahrscheinlich. Neben vielen kleinen Unterwasserwelten, wie man sie auch in Deutschland in einem Zoo findet, gibt es einen riesigen Tank in der Mitte des Aquariums. Hier leben wahrscheinlich schon 50 Jahre lange Fische. Dementsprechend groß waren die Exemplare. Der Hammer schlecht hin, war die riesige Schildkröte (von mir liebevoll als Groß A’Tuin genannt ). Das tolle war, das man die Tiere so lange beobachten konnte, wie man wollte.

Es gibt wahrscheinlich noch hunderttausend Kleinigkeiten, die uns total fasziniert haben, weil doch irgendwie alles anders ist als zu Hause. Die Leute sind einfach mal der Hammer. Man fühlt sich irgendwie total willkommen und jeder, der fragt wo man denn herkommt, war auch mindestens schon einmal in Deutschland oder hat dort irgendwelche Verwandtschaft.

So, ich werd jetzt mal Leon wecken und dann geht der nächste Tag so langsam los.

Viele Grüße :)

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Hochzeitsreise – Tag 1 Ankunft in Boston

9. September 2012 1 Kommentar

Hallo an alle,

wir sind gut in Boston angekommen. Das Wetter ist mittelmäßig … heiß und feucht … aber die Amis haben mit Klimaanlagen ja alles auf 19 Grad runtergekühlt, sodass man ohne Problem im langen Shirt rumlaufen kann.

Der Flug verlief planmäßig und ohne größere Probleme. Ein Lob an die Lufthansa-Boardcrew … die machen echt einen super Job. Ich weiß nicht, ob ich nach 8 Stunden noch so lächeln könnten (und das will bei mir ja was heißen!).

Die Einreise in die USA hat uns schon etwas Angst gemacht. Der Offizer war irgendwie ganz schön mürisch und wollte auch noch wissen, was wir so beruflich machen. Naja wir sind ja auf jeden Fall drin.

Koffer sind da … Handy funktioniert … Shuttle zum Hotel hat auch super geklappt.

Jetzt beziehen wir gleich unser Zimmer noch ordentlich und holen uns im McDonalds vor der Tür noch einen Snack. Ausführliche Berichte gibt’s dann ab morgen, wenn wir nicht mehr ganz so erschlagen sind.

Liebe Grüße aus der weiten Welt senden

Katha & Leon

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Nachtrag:
Nachdem wir jetzt schon die ersten Nächte überstanden haben, gibt jetzt mal den Nachtrag zum Reisetag. Danke spontanem Taxi (vielen Dank nochmal Papa :P) ging es um 11 in Richtung Flughafen. Wir hatten ja online bereits eingecheckt und konnten so ganz gelassen unsere Koffer abgeben und sehr einfach und schnell zum Boarding weitergehen. Die Sicherheitskontrollen waren kein Problem und so ging es nach einem Eisstopp für Leon auch schon ins Flugzeug.

Der Flug war ganz angenehm und wir landeten planmäßig in München, sodass wir noch Zeit für einen Biergarten-Besuch hatten. Ohne Hast ging es zum nächsten Boarding und schon hieß es … bye bye Germany. Die Flugbegleiter war sehr nett, das Essen eigentlich auch sehr lecker. Das einzig schlimme sind immer die Mitreisenden. Leon hatte das Glück neben einem älteren Päarchen zu sitzen. Leider fanden die es nicht so toll bei uns und wollten in die Business Class umbuchen … Geht natürlich nicht (wer hätte es gedacht :P), aber das war Anlass genug für die „nette“ Dame sich den 8 Stunden dauernden Flug über über den Service der Lufthansa zu beschweren. Nicht genug Getränke (ja, man konnte auch nur aufstehen, um sich was zu holen bzw. man musste fragen um etwas gebracht zu bekommen), unfreundliche Bedienung (also zu mir waren sie super nett .. könnte daran liegen, dass ich bitte und danke sagen kann :P) und insgesamt ja überhaupt keinen Komfort. Dann gab’s noch schreiende Kinder (Ich hab nix gegen Kinder, dass wisst ihr eigentlich, aber 8 Stunden durchschreiende Babys sind sogar mir zu fett!). Wie auch immer …. bis auf kleinere Turbulenzen über Neufundland verlief der Flug ereignislos und die Landung in Boston (Flughafen ist umgeben von Wasser) war fantastisch.

Der anstrengenste Punkt der Reise stand uns aber noch bevor. Die Einreise in die USA.

Nach endloser Schlange und ewigem Warten (wir waren ja nun auch schon ewig auf den Beinen) bekamen wir einen Schalter zugewiesen. Unser Bearbeiter war total mürrisch und nach Fragen wie: Warum reist ihr ein und wie lange wollt ihr bleiben (auf die wir ja noch vorbereitet waren) ging er zu Fragen wie „Was habt ihr beide miteinander zu tun?“ „Was macht ihr beruflich?“ … irgendwann war es vorbei und wir durften dann doch ohne Probleme einreisen :)

Die Koffer waren schnell gefunden … und nachdem wir unser Handy mit vorher erworbenen Guthaben aufgeladen hatten, konnte auch das Hotelschuttle über unsere Ankunft informiert werden. Leider sahen wir von  Boston noch nicht viel, weil es über ein Geflecht aus Tunneln zum Hotel ging.

Im Hotel angekommen waren wir doch sehr positiv überrascht. Unsere Suite (:D) besteht aus einem Wohnbereich mit Sofa, 46 Zoll Fernseher, Schreibtisch, einer Mini-Küche mit Kaffeemaschine, Mikrowelle, Kühlschrank und Wasseranschluss und einem großen Schlafzimmer mit riesen Bett und einem weiteren Fernseher. Natürlich gibt’s auch ein Badezimmer. Alles also super schön und für die erste Nacht sowieso total ausreichend, da es ja bei unserer Ankunft schon 1 Uhr nacht in Deutschland war :)

 

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Reisetagebuch Harz Teil 4 (22.03.11)

22. März 2011 1 Kommentar

Huhu,

wir sind wieder da! :) Es ist zwar sehr schade, aber irgendwie doch sehr schön wieder zu Hause zu sein. Das größte Problem: Es gibt keinen Zimmerservice, der das Zimmer aufräumt und keinen Koch, der das Essen kocht. Sehr blöd! Jetzt aber zurück zum heutigen Tag, denn trotz Rückfahrt sind wir natürlich nicht untätig gewesen.

Wir haben heute die Gunst der Stunde genutzt und dann doch den Wecker zweimal klingeln lassen, bevor es ans Aufstehen ging. Da wir ja gestern schon alle Koffer großteils gepackt hatten, konnten wir uns das auch leisten! :) Wie immer gab es Frühstück und danach wurde dann ausgecheckt. Auf dem Plan stand jetzt die Besichtigung des Kyffhäuser-Denkmals. Fahrzeit sollte gut 1 Stunde betragen, sodass wir uns dachten, wir könnten ja den Harz noch etwas genießen und eine Landstraßentour auswählen. Gesagt – getan. Leider kam uns schon nach ca. 5 km ein Schwerlasttransporter vor den Kühler. Wir hatten (für alle hoffentlich verständlich) keine Lust die ganze Zeit hinten diesem Transport herzufahren, sodass wir uns eine Ausweichroute suchten. Nach weiteren 5 km kam auf dieser Strecke dann eine Vollsperrung, sodass wir dann wieder eine Ausweichvariante suchen mussten. Diese führte uns doch dann nicht wirklich in Richtung Rosstrappe, deren Besuch uns am Sonntag verwährt wurde. Wir scherzten schon über Schicksal und Karma und überlegten, ob wir vielleicht doch noch einen Abstecher machen sollten. Dies verworfen wir schon fast, als kurz vorm Abzweig ein weitere Schwerlasttransport vor uns auftauchte. Wenn das mal kein Zeichen ist, dachten wir uns! :) Daher sind wir doch noch zu unserem Besuch auf der Rosstrappe gekommen. (Tipp für alle, die vielleicht auch mal in den Harz wollen: Der Parkplatz an der Rosstrappe ist im Gegenteil zu dem am Hexentanzplatz kostenfrei und eignet sich ebenso als Startpunkt! :))


Nachdem wir dem Schicksal nachgegeben hatten, machten wir uns jetzt auf den Weg zu unserem eigentlichen Zielpunkt. Die Fahrt verlief ereignislos und wir kamen nach gut 1 Stunde bei der Barbarossahöhle an. (Ja, wir haben uns unterwegs entschlossen zuerst die Höhle zu besichtigen, da die Führung nur bis 4 Uhr angeboten werden.) Als wir um halb 1 an der Höhle ankamen, mussten wir also nur noch die Wanderstiefel schnüren und dann konnte es auch schon fast losgehen. Bedauerlicherweise war auch eine Schulklasse dabei. Das heißt ca. 15 Halbstarke, die meinten eine lustige Zeit in der Höhle haben zu können. Das wäre ja noch nicht so schlimm, wenn nicht zu so einer Schulklasse auch immer eine nervige besserwisserische Lehrerin gehören würde. Kennt ihr diese Lehrer, die sich ihr Wissen durch merkwürdige und überflüssige „nicht wahr?“-Fragen bestätigen lassen? Ja, genau eines dieser Exemplare hatten wir dabei. Nicht schlimm genug, dass Sie die Belehrungen zu Blitzlicht und Fotografie vollkommen ignorierte. Weiterhin musste diese Frau auch ständig dem Guide ins Wort fallen und sich ihr Wissen bestätigen lassen. Aber ansonsten war der Besuch der Höhle echt genial. Für doch sehr teuere 7,50 EUR bekamen wir sehr viel Wissenswertes über Gesteine und Felsformationen erklärt und sahen Naturspektakel, die es in keiner anderen Höhle in Europa gibt. Fazit auch von Leon war eindeutig positiv, weil es keine Tropfsteinhöhle war und wir doch wieder einiges lernen konnten.

Jetzt wollten wir uns natürlich noch dem letzen Programmpunkt unseres Urlaubs widmen – Das Kyffhäuserdenkmal mit der Reichsburg Kyffhausen

Nach gut 10 Minuten Fahrt kamen wir dann auch hier an und erkundeten die Reichsburg. Leider ist von der Reichsburg nicht mehr so viel übrig geblieben, da diese bereits im 12. Jahrhundert bestand und während der Erbauung des Kyffhäuserdenkmals für Kaiser Friedrich I teilweise abgerissen wurde. Aber trotzdem konnten wir noch einige romatische Stellen besichtigen. Aber sehr selbst:

Nach 2 sonnigen Stunden auf dem Denkmal und einige wissenswerte Details später traten wir den Weg in Richtung Auto an. Wusstet ihr übrigens, dass die Reichsburg den tiefsten Brunnen Europas besitzt? Und das Gemeine ist, dass nur die ersten 50 Meter von bezahlten Männern geschaffen wurden. Die restlichen 115 Meter haben Gefangene ausbauen müssen. Das ist noch nicht schlimm (zumindest für damalige Zeiten! ) aber das Gemeine ist, dass das Gestein nicht über eine Seilwinde nach oben gezogen wurde, sodass das die Männern das Gestein jedes Mal auf dem Rücken nach oben tragen mussten. Wie fies ist das denn bitte? Naja egal.
Nach einem richtig schönen Spaziergang sahen wir dann wieder eine Schulklasse. Nicht wirklich schlimm werdet ihr denken. An sich auch wirklich nicht schlimm, wenn uns nicht eines dieser Kinder angesprochen hätte und fragte, ob wir ihm sagen könnten, um welche Burg es sich hier handelte. Das schockierte mich doch schon etwas. Viel schlimmer war jedoch der Nachsatz : Ist das die Wartburg???. Auf die Fragen, ob er das wirklich ernst meinte kam: „Ich bin nicht von hier!“ Was ist das denn für eine Antwort. Leon hat sich dann erbarmt dem Unwissenden zu erklären, wo er sich befindet. Ich sag nur: „Hier ist dein Schild!“

Nach 2,5 Stunden Autobahnfahrt, einem Nahtoderlebnis auf Grund einer Frau mit Handy am Steuer auf der Autobahn bei 130 km/h und einigen Elefantenrennen sind wir dann wieder in Dresden angekommen. Jetzt hieß es nur noch Sachen auspacken (auch schon halb fertig :) ), Essen machen und dann noch den Abschlussbericht schreiben. Nun ist er vorbei unser Urlaub und ich kann ihm das Prädikat SEHR GUT verleihen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und hoffe, dass ihr unseren nächsten Urlaub wieder mitverfolgt. (Highlight zum im Kalender anstreichen: 2013 Leon & Katha besuchen Onkel Barack im weißen Haus! :))

Winkewinke und noch eine schöne Arbeitswoche (jetzt auch wieder für uns)

Leon & Katha

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Reisetagebuch Harz Teil 3 (21.03.11)

21. März 2011 Keine Kommentare

Hallo an alle,

wir dachten schon, es liest gar niemand unseren Reisebericht. (Danke für den Kommentar Fabian :))

Heute war Brockentag. Nachdem die Kinder von oben gestern mit Ihren Eltern abgereist sind, hatten wir heute morgen keinen Weckdienst außer dem langweiligen Handywecker. Zu meinem Leidwesen kriegt der Leon immer nicht so richtig wach. Daher gab es heute erst eine Stunde später Frühstück, wobei das jetzt kein Weltuntergang war. Frühstück war wieder reichhaltig, sodass wir gut gestärkt um 10 in Richtung Brocken fahren konnten. Ziel der Autofahrt war der große Parkplatz in „Drei Annen Hohne“, der sich sehr gut für den Start eignet. Bis auf eine kleinere Umleitung in Wernigerode war die Anfahrt auch ereignislos. Am Parkplatz angekommen, scheiterten wir wieder einmal am Kleingeld, wobei der Suppenverkäufer uns dann doch Geld wechseln konnte. Wir konnten also unser Auto mit Parkschein ganz sicher abstellen! Danke dafür! :)

Bewaffnet mit unserer wenig glaubhaften Karte (Amazonbewertung habe ich schon geschrieben :)) ging es auf in Richtung Brocken. Planung vorab waren ca. 10 km Aufstieg und eine ruhige Abfahrt mit der Schmalspurbahn. Na dann – Berg heil und los geht’s.

Die ersten 2 Kilometer ging es straff bergan. Der Weg war gut ausgebaut und die Sonne strahlte für uns vom Himmel. Unsere Laune war dementsprechend super. Die Ausschildung war im Gegensatz zur gestrigen Wanderung auch so gut, dass wir fast getrost auf unsere Karte verzichten konnten. An diesem Wanderabschnitt sahen wir doch noch 3 andere Wanderer. (Dies sollten auch die letzten für die nächsten 2 Stunden sein!) Gleichzeitig gab es vereinzelt noch kleinere Schneefelder, die die Sonne in den letzten Tagen noch nicht wegtauen konnte. Nach weiteren 10 Minuten stellte sich dann folgende Herausforderung:

Der erste vollständig zugeschneite Weg! Das war bis hier hin ja noch sehr lustig. Ein wenig Schnee unter den Schuhen und hier und da ein kleines Eisfeld auf dem wir uns mehr rutschend als gehend fortbewegen konnten. Aber eigentlich war es sehr lustig. Allerdings hatten wir die Dichte der Baumkronen und der Schneelasten unterschätzt, sodass wir folgende Bilder eigentlich nicht erwartet hatten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lustige war, dass wir uns davon nicht aufhalten lassen haben. Also ging es frisch und fröhlich über Stock und Stein bis wir feststellten, dass wir wiedermal den falschen Weg hatten. Naja eigentlich war es nicht der falsche Weg, weil es laut Ausschilderung schon noch in Richtung Brocken ging. Allerdings erinnerte ich mich an ein „traumatisches“ Kindheitsereignis. Ich war mit meinen Eltern nämlich schonmal in Richtung Brocken unterwegs. (1997 ungefähr) Damals war totales Sauwetter und wir haben auch den falschen Weg eingeschlagen, sodass wir den Brocken nicht erreichten. Flashback zu Ende und zurück in den Gegenwart: Wir nahmen unsere Karte zur Hilfe und fanden heraus, dass wir doch gar nicht so weit vom ursprünglichen Weg entfernt waren. Also weiter auf dem bisher eingeschlagenen Weg (zurück wäre auch nicht wirklich toll gewesen!) und auf in den Kampf. Problem der neuen Route: Wir liefen tiefer als wir es angedacht hatten, sodass eine gestern ja schon geübte Bergkraxelei nicht zu verhindern war. Aber seht selbst:

Nachdem das überstanden war, hatten wir jetzt bereits gut 6 km und 400 der 600 Höhenmeter überwunden. Wir kamen auch sehr schnell auf die Brockenstraße, sodass wir jetzt entgegen unserem eigentlich Vorhabens doch einen größeren Weg auf Asphalt zurücklegen mussten. Das Schlimmste war jedoch, dass uns hier natürlich die „grauen Panther“, die sich mit Ihren Wanderstöcken in die Brockenbahn gesetzt hatten und meinten, sie müssten den Brocken besteigen und dann auf der Brockenstraße ein Stück gehen wollten, entgegen kamen. Mit den Worten meines Lieblingsfilm gesagt: „Klacker“!!! Wer zum Teufel hat bitte diese Wanderstöcke erfunden? Und wer hat den Omis erzählt, dass man die für das Wandern auf asphaltieren Wegen brauchen könnten???

Die letzten Meter waren dann nochmal beschwerlich, da es steil bergan ging. Aber dafür wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Um diese Aussicht auch lange genießen zu können, wollten wir uns die Zugkarten gleich kaufen, um dann natürlich auch unser wohlverdientes Mittagessen genießen zu können. Schließlich hatten wir uns gut informiert und wussten, dass die Zugfahrkartenca. 15 EUR pro Nase kosten sollten und mit Karte bezahlt werden konnten. Aber man weiß ja nie, was passiert und so wollten wir unser ganzes Geld (33,50 EUR) natürlich nicht für Essen ausgeben, wenn wir dann laufen mussten. Ist doch logisch oder? Vorallem nach unserem Glück mit den Zahlungsmitteln in den letzten Tagen.

Und jetzt ratet doch mal was passiert ist???

Ja, natürlich konnten die Karten nicht mit Karte bezahlt werden.

Warum???

Keine Ahnung, dass konnte uns die gute Frau auch nicht erklären.

Und was kosteten die Karten????

Ja, 17 EUR pro Stück – nach Adam Ries also 34 EUR.

Und was hatten wir noch an Geld???

50 Cent zu wenig.

Wir hatten uns gerade damit abgefunden, dass aus unserem entspannten Abfahrtsszenario nichts mehr wird – aber die Dame an der Kasse meinte, dass es ja einen Geldautomaten im anderen Gebäude gibt. Jetzt fängt natürlich das Sparkässler-Hirn an zu arbeiten:

1) Warum zu Teufel gibt es denn auf dem Brocken einen Geldautomaten?

Nicht das ich mich beschweren will, aber … naja egal :)

2) Warum funktioniert der Automat, wenn das EC-Cash-Terminal nicht funktioniert?

Eigentlich auch egal, denn er funktionierte und wir bekamen unser Geld,
sodass die Gute Laune gehalten werden konnte.

Noch ein Foto zum Abschied:

Und dann ging es ab in Richtung Auto. Eigentlich hätten wir auch locker den Berg hinab laufen können, aber Leon fährt gern Dampflok und ich bin ja grundsätzlich faul! :)

Fazit der Wanderung: 3 Stunden Wanderung, 1 Stunde Aufenthalt und 45 Minuten Rückfahrt. Ein schöner Urlaubstag.

Nach der Ankunft am Auto passierte nur noch wenig Spannendes. Wir haben die Sauna im Hotel getestet und ein schönes Abendessen genossen. Das nächste große Reiseziel wurde gesetzt und die Rückfahrt für morgen geplant. Ja, der Urlaub ist schon fast wieder vorbei. Morgen geht’s noch zum Kyffhäuser und ich werd jetzt mal die Koffer schon zusammenpacken. Deshalb wünsch ich euch allen eine gute Nacht und einen weiteren schönen Arbeitstag.

Schöne Träumen senden Leon & Katha :)

 

 

 

 

 

 

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